Die Rolle von Eltern für das Aufwachsen ihrer Kinder ist seit langem das zentrale Thema für Fachkräfte in Marzahn-Hellersdorf: Wie gelingt eine Zusammenarbeit mit Eltern als Erziehungspartnerschaft? Engagiert arbeiten hier viele Fachkräfte in den verschiedenen Ressorts daran, Eltern bei ihrer Erziehungsarbeit in ihren Kompetenzen zu unterstützen. Die hohen Belastungen im Bezirkshaushalt durch die Hilfen zu Erziehung stehen diesem engagierten Beitrag gegenüber.

Mit einem Modellprojekt aus dem sogenannten „Flexibudget“, einem Modellprojekt der Senatsverwaltung für Finanzen, kann nun ein deutlicher Akzent gesetzt werden, dass Prävention wirkt und wie Eltern in den Settings Kita und Schule wirksam unterstützt werden können: In einem Zeitraum von zwei Jahren stehen Mittel für die Umsetzung von präventiven Maßnahmen zur Verfügung. An zwei Modellstandorten, einer Kita und einer Schule, wird im Bezirk der Ansatz der Elternzentrierten Sozialarbeit umgesetzt. Eltern sollen hier in der Lebenswelt ihrer Kinder eine niedrigschwellige und aktivierende Unterstützung erfahren. Um die Wirksamkeit von Beginn an begleitend zu untersuchen, wurde – gemeinsam mit den Fachkräften aus Kita und Schule – ein Evaluationskonzept entwickelt.  So werden die Perspektiven von Eltern und Fachkräften zu Beginn und im Verlaufe des Projektes eingefangen.

Die Ergebnisse der Wirksamkeitsevaluation werden, nicht nur in Marzahn-Hellersdorf, einen Hinweis darauf geben, wie es gelingen kann, Eltern mit einer bedarfsgerechten Unterstützung zu erreichen. Wirkungsorientierung bedeutet hier, genau zu schauen, was von den Angeboten, den Gesprächen, der wertschätzenden Begleitung bei den Eltern als Zielgruppe wirklich ankommt. Diese Ergebnisse gilt es zu diskutieren, auf der Ebene der Arbeit von Fachkräften und bei der Bereitstellung von Ressourcen für Prävention – zum Wohle der Familien und nicht mit dem Fokus, einen Effekt auf die Höhe der Hilfen zu Erziehung nachzuweisen.

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Die Wirkungsbeauftragten

Anja Glockauer

Position: Sozialarbeiterin im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst im Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, Ersthausbesuche
Kontakt: anja.glockauer@ba-mh.berlin.de

Foto: Christian Himmelspach

„Wirkungsorientierung bedeutet für mich die Möglichkeit des Sichtbarmachens der vielschichtigen Erfolge Sozialer Arbeit.“

Maria Fritsche

Position: Fachsteuerung der Hilfen zur Erziehung im Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf
Kontakt: Maria.Fritsche@ba-mh.berlin.de

„Wirkungsorientierung bedeutet für mich Veränderung und Möglichkeit zur Innovation“

Sonja Pechnig

Position: Sozialarbeiterin im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst im Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, Ersthausbesuche
Kontakt: sonja.pechnig@ba-mh.berlin.de

„Wirkungsorientierung bedeutet für mich systematisches Planen Sozialer Arbeit & sozialer Projekte.“