„Kinder- und Familienarmut bedeutet immer fehlende Teilhabe. Das darf nicht so bleiben.  Um die Chancengerechtigkeit für junge Menschen und Familien zu verbessern, braucht es –  jenseits von besseren Rahmenbedingungen durch den Bund – eine abgestimmte Strategie von Land und Bezirken.

Gerade in unserem Bezirk Mitte mit seinen vielfältigen Ortsteilen haben wir sehr unterschiedliche Unterstützungsbedarfe. Deshalb sind koordinierte Maßnahmen und ein breites Angebot notwendig, um die Menschen zu erreichen, die Unterstützung am meisten benötigen. Als Bezirk setzen wir uns daher insbesondere für Alleinerziehende, Familien im SGB II-Bezug und kinderreiche Familien ein.“

Christoph Keller, Bezirksstadtrat für die Abteilung Jugend, Familie und Gesundheit im Bezirksamt Mitte von Berlin DIE LINKE

„Jedem Kind eine Perspektive – Das ist unsere Handlungsmaxime!

2019 hat sich Lichtenberg als erster Bezirk in Berlin auf den Weg gemacht, eine Strategie gegen Kinderarmut zu entwickeln. Seitdem haben wir hier vor Ort viel erreicht, aber es liegt auch noch viel Arbeit vor uns. Und so begleitet uns die Frage, was wir hier im Bezirk tun können, um das Leben von Armut betroffener Kinder und Jugendlicher spürbar besser zu machen. Das Pilotprojekt der Schulgesundheitsfachkräfte hat der Bezirk etabliert, die digitale Kinderstadt steht in den Startlöchern und wir haben Schulungen bei Trägern und Vereinen etabliert, damit diese besser über Möglichkeiten des Bildungs- und Teilhabepakets informieren können.

Gemeinsam mit der Zivilgesellschaft arbeiten wir aktiv daran, konkrete Ideen im Rahmenunserer bezirklichen Möglichkeiten umzusetzen. Diese Zusammenarbeit möchten wir gern gemeinsam mit den anderen Bezirken ausbauen. Ich bin überzeugt, nur so bilden wir die Grundlage, um allen Kindern eine bessere Zukunft und Chancengleichheit ermöglichen.“

Camilla Schuler , Stv. Bezirksbürgermeisterin Bezirksstadträtin des Geschäftsbereichs Bauen, Stadtentwicklung, Facility Management und Jugend Die Linke