Home22024-05-24T10:02:44+02:00

Wir unterstützen Berliner Verwaltungen dabei, Kindern in Armutslagen ein Aufwachsen in Wohlergehen zu ermöglichen.

Wir begleiten die Umsetzung der Berliner Strategie gegen Kinderarmut in den Bezirken – für armutssensible und wirkungsvolle Dienste, Angebote und Einrichtungen.

„Die zentrale Aufgabe eines Kindes ist, sich altersgemäß zu entwickeln und nicht die Folgen von Armut zu bewältigen.“

Gerda Holz, Kinderarmutsforscherin

Termine

Wer wir sind

„MitWirkung – Perspektiven für Familien“ ist ein Projekt von Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V., Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung. Es wird seit September 2019 durch die Auridis Stiftung gGmbH und seit 2023 auch durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie finanziert. Wir setzen uns dafür ein, dass Kinder und Familien in Armutslagen im Mittelpunkt bezirklichen Handelns stehen. Seit September 2022 begleiten wir alle 12 Berliner Bezirke bei der Umsetzung der Berliner Strategie gegen Kinderarmut.

Wie wir arbeiten

Als Team MitWirkung stehen wir den Berliner Bezirken als Prozessbegleiter*innen zur Seite, um Integrierte bezirkliche Strategien (IBS) gegen (die Folgen von) Kinderarmut auf- und auszubauen und ihre Arbeit (noch) armutssensibler und wirkungsorientierter weiterzuentwickeln. Als Rahmen dienen die 15 strategischen Ziele und die 5 strategischen Leitlinien der Berliner Strategie gegen Kinderarmut. Wir arbeiten armutssensibel, systemisch und wirkungsorientiert.

Unsere Ziele

Politik gewinnen

Armutssensible und wirkungsvolle Strukturen schaffen

Eine öffentliche Vision fördern

Good-Practice Beispiele verbreiten

Akteur*innen vernetzen

Aktuelles aus dem Projekt

Termine

MitWirkung

Wir schaffen Perspektiven für Kinder und Familien in Armutslagen!

Wir schaffen Perspektiven für Kinder und Familien in Armutslagen!

Gemeinsam gegen die Folgen von Kinder- und Familienarmut

Alle 12 Berliner Bezirke beteiligen sich an der Umsetzung der Berliner Strategie und entwickeln Integrierte bezirkliche Strategien (IBS) zur Prävention von Kinder- und Familienarmut.

Charlottenburg-Wilmersdorf

Tempelhof-Schöneberg

Steglitz Zehlendorf

Friedrichshain-Kreuzberg

Mitte

Spandau

Lichtenberg

Treptow-Köpenick

Pankow

Marzahn-Hellersdorf

Neukölln

Reinickendorf

Brücken bauen!

Für mehr Austausch zwischen Verwaltungen und Familien

Für mehr Austausch zwischen Verwaltungen und Familien

Warum unsere Arbeit so wichtig ist

Armut bedeutet nicht nur, weniger Geld zu haben – Armut, gerade in ihrer Verfestigung über Jahre, wirkt auf vielfältige Weise auf Kinder. Sie erschwert ihren Zugang zu Bildung, Gesundheit, kultureller und sozialer Teilhabe, stigmatisiert und grenzt aus.

Fakten & Daten zum Thema Kinderarmut in Berlin

  • 23,3 % der Kinder und Jugendlichen in Berlin sind armutsgefährdet. Das ist fast jedes vierte Kind.
  • 33,4 % der Berliner Kinder, die mit zwei Eltern und zwei oder mehr Geschwistern aufwachsen, sind armutsgefährdet.
  • Bei Kindern mit einem alleinerziehenden Elternteil sind es 39,6 %.
  • Zwei Drittel der betroffenen Kinder und Jugendlichen leben mindestens 5 Jahre lang oder immer wieder in Armut.

Welche Folgen hat das?

  • Kinder in Armutslagen haben eine schlechtere Gesundheitsversorgung: Familien mit gutem Einkommen geben etwa zehnmal so viel für Medikamente, Arztkosten und therapeutische Angebote für ihre Kinder aus als Eltern aus dem einkommensschwächsten Zehntel.
  • Kinder aus armen Familien sind seltener Mitglied in einem Verein und können seltener ein Hobby ausüben.
  • 20 % der Eltern im SGB II-Bezug geben ihren Kindern aus finanziellen Gründen kein Taschengeld gegenüber 1,1 % der Eltern mit gesichertem Einkommen.
  • Armut hat Einfluss auf die Bildungschancen: Eltern in Armutslagen können ihre Kinder viel weniger unterstützen, etwa durch Nachhilfe oder während eines Studiums. In Deutschland sind die schulischen Leistungen sehr stark abhängig von der sozioökonomischen Situation im Elternhaus: „Viertklässler*innen aus privilegierten Elternhäusern haben in Mathe und Deutsch etwa ein Jahr Leistungsvorsprung vor Kindern aus Familien mit niedrigem Sozialstatus“, schreiben die Bertelsmann-Autor*innen mit Bezug auf den Bildungsbericht 2022.
  • Auch psychisch belastet Armut: Die betroffenen Kinder schämen sich. Sie laden seltener andere Kinder nach Hause ein oder schlagen Einladungen aus, weil sie kein Geschenk mitbringen können.

Für eine detaillierte Darstellung verweisen wir auf die ISS-Langzeitstudie, die Sie in unserer Materialiensammlung herunterladen können.

(Quelle: Bertelsmann-Stiftung unter Nutzung von Daten der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder.)

Für die Chancen dieser Kinder muss etwas getan werden.

Was andere über die Zusammenarbeit mit uns sagen:

„Das Thema Wirkungsorientierung wird im Projektmanagement zukünftig immer wichtiger, um wirkungsvolle Prozesse anzustoßen und Angebote der Zielgruppe, den Kindern und ihren Eltern in Armutslagen, tatsächlich nahe zu bringen. Im Projekt MitWirkung beschäftigen wir uns damit, diese Themen in unsere konkrete Arbeit zu übersetzen und werden dabei kompetent und wertschätzend begleitet. Das macht die Zusammenarbeit so besonders.

Dr. Sandra Born, Fachliche Steuerung der Kinderarmutsprävention / Lichtenberg

„Wir wollen Eltern und Familien in Friedrichshain-Kreuzberg so früh wie möglich mit Angeboten erreichen, die sie unterstützen und entlasten und den Familienalltag für alle einfacher machen. Durch die Mitarbeit im Projekt können wir unseren Blick für Familien schärfen, die besonderen Belastungen ausgesetzt sind und unsere Angebote noch besser an den verschiedenen Lebenswirklichkeiten von Eltern ausrichten.“

Kristine Balzer, Netzwerkkoordination Frühe Hilfen, Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg

Team Mitwirkung

Unsere Mission: Kinder und Familien in Armutslagen in den Mittelpunkt stellen

Andrea-Möllmann-Bardak

Projektleitung

· Politische Lobbyarbeit
· Strategieentwicklung
· Teamentwicklung

Ist gern in Bewegung

Dagmar Lettner

· Wirkungsorientierung
· Systemische Prozessbegleitung
· Beteiligungsverfahren

Ist überzeugend und optimistisch

Amélie Bohlen

· Change-Management
· Strategische Kommunikation
· Systemische Prozessbegleitung

Ist voller Neugier und gern kreativ

Claire Horst

· Strategische Kommunikation
· Systemische Prozessbegleitung
· Dialogformate

Ist kreativ und ressourcenorientiert

Clara Lehmann

· Veranstaltungsmanagement
· Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit
· Unterstützung der Prozessbegleitung

Ist organisiert und zielstrebig

Henriette Jankow

· Systemische Prozessbegleitung
· Qualifizierung
· Wirkungsorientierung

Ist tiefgründig und empathisch

Melanie Hernandez Sanchez

· Dialogformate
· Teamentwicklung
· Systemische Prozessbegleitung

Ist Impulsgeberin und Mutmacherin

Mehr erfahren und gemeinsam handeln?

Sie sind Politiker*in und wollen sich gegen (die Folgen von) Kinder- und Familienarmut einsetzen? Sie sind Fach- oder Führungskraft in einer Berliner Verwaltung und möchten Veränderungsprozesse in Gang bringen? Sie sind Mitstreiter*in für das Thema und möchten sich vernetzen?

Dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

030 – 44 31 90 67

mitwirkung@gesundheitbb.de

Nach oben