Wirkungsvoll in Berlin2021-11-03T17:17:24+01:00

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Berliner Erfolgsgeschichten

von Erfolgsrezepten & Partnern aus unseren Kooperationsbezirken

Charlottenburg-Wilmersdorf

Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf gilt als vergleichsweise wohlhabend, zeigt aber gleichzeitig die höchsten Einkommensunterschiede in Berlin. Die bezirkliche Armutsgefährdungsquote lag in den letzten Jahren teilweise im Berliner Durchschnitt. Bestimmte Bezirksregionen, wie zum Beispiel Charlottenburg-Nord weisen sehr ungünstige Gesundheits- und Sozialdaten auf und auch in anderen Regionen lassen sich schwierige soziale und gesundheitliche Verhältnisse erkennen. Gesundheitliche und soziale Problemlagen kumulieren oft kleinräumig.

2015 wies der Gesamtindex „Soziale Ungleichheit“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen die Bezirksregion Charlottenburg-Nord aufgrund des niedrigen Sozialstatus als neues Gebiet mit besonderem Aufmerksamkeitsbedarf aus. Daten des Kindergesundheitsberichtes kennzeichnen diese Region als Region mit einem hohen Anteil an Kindern in Familien mit Migrationshintergrund. Im Vergleich zum restlichen Bezirk wachsen in Charlottenburg-Nord die meisten Kinder bei Alleinerziehenden auf. Auch hinsichtlich des Entwicklungsstandes zeigen hier lebende Kinder unterdurchschnittliche Werte. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse der Einschulungsuntersuchungen aber auch schlechtere Ergebnisse für Kinder aus den Bezirksregionen Barstraße und Kurfürstendamm.

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Friedrichshain-Kreuzberg

Friedrichshain-Kreuzberg ist Berlins flächenmäßig kleinster Bezirk mit einer insgesamt jungen Bevölkerung. Seit der Grenzöffnung 1989 erlebt der durch die Spree getrennte Bezirk einen starken Wandel mit deutlichen Gentrifizierungstendenzen. Trotz dieser gesellschaftlichen Veränderungen besteht nach wie vor eine heterogene, interkulturelle Bevölkerungsstruktur.

Der Bezirk verfolgt seit vielen Jahren das Ziel, die hier lebenden Familien frühzeitig zu stärken, zu begleiten und zu unterstützen. In allen Bezirksregionen gibt es Familienzentren, in den Familien Angebote der Begegnung, Beratung und Familienbildung nutzen können. Aufsuchende Angebote wie Stadtteilmütter und Familienhebammen unterstützen Familien in ihrem Wohnumfeld und versuchen, sprachliche und kulturelle Hürden für Eltern und Kinder abzubauen. Im Netzwerk Frühe Hilfen, in Bildungsnetzwerken und in den Quartiersmanagement-Gebieten arbeiten engagierte Kolleg:innen bereits viele Jahre gemeinsam an vernetzten Strukturen und passgenauen Angeboten für Familien.

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Friedrichshain-Kreuzberg

Marzahn-Hellersdorf

Marzahn-Hellersdorf ist im Osten Berlins gelegen und ein Bezirk der Gegensätze, der mit Stigma und Vorurteilen zu kämpfen hat: Zahlreiche Großsiedlungen mit vielen von Armut betroffenen Familien und Deutschlands größtes Einfamilienhausgebiet stehen einander gegenüber.

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Lichtenberg

In der östlichen Mitte Berlins befindet sich der Ortsteil Lichtenberg. Er ist durch eine unterschiedliche Bebauungs- und Bevölkerungsstruktur geprägt: Gründerzeitliche Wohnbebauung und Großsiedlungsgebiete wechseln einander ab. Im Bezirk verlaufen zwei gegenläufige demographischen Tendenzen: Einer immer älter werdenden Bevölkerung steht ein starker Zuwachs von Kindern gegenüber.

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Lichtenberg

Tempelhof-Schöneberg

Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg mit seinen sechs Ortsteilen leben über 350.000 Menschen. Davon sind ca. 54.000 Kinder und Jugendliche. Mehr als 30% der Einwohner:innen haben einen Migrationshintergrund.

Hier im Bezirk liegt auch die geburtenstärkste Klinik Deutschlands. 2019 kamen im St. Joseph Krankenhaus 4.330 Kinder zur Welt.[8] In diesem Krankenhaus startete auch ein unterdessen in allen Berliner Geburtsstationen etabliertes Programm für den guten Start ins neue Leben– die Babylotsen (Verlinkung Aktuelles 2019 Geschafft! Babylotsen jetzt auf allen Berliner Geburtsstationen (sjk.de))

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