Foto: Ansichtssache / Britta Schroeder

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Am 24. Juni 2024 war Christina Wieda unser Gast bei „Räume öffnen – Let’s talk change“. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren damit, welche rechtlichen Grundlagen es eigentlich für die rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit gibt, um benachteiligte Kinder zu unterstützen. Denn in ihrer Arbeit stieß sie immer wieder darauf, dass nicht nur der familiäre Hintergrund und die soziale Lage, sondern auch die Kommune, in der ein Kind lebt, großen Einfluss auf seine Lebensbedingungen haben. Gegen diese ungleichen Chancen muss es doch ein Mittel geben – mit dieser Frage begann ihre Recherche, zu der sie aktuell an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer promoviert.

Und sie fand heraus: Es gibt zahllose Gesetze, die die Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft verbieten. Sie werden nur zu wenig angewendet und sind oft nicht einmal bekannt.

Warum das so ist und wie wir es ändern können, darüber haben wir mit 51 Teilnehmenden diskutiert.

Deutlich wurde für uns: Dass ein Gesetz existiert, bedeutet noch lange nicht, dass auch danach gehandelt wird. Zur Umsetzung braucht es Druck, so ein Fazit von Christina Wieda, und der gelingt am besten gemeinsam.

Die Präsentation von Christina Wieda finden Sie hier.