Wir stapeln gemeinsam hoch! Die Koordinatorinnen mit ihren wirkungsvollen Ansätzen

In unseren Lernwerkstätten erschließen wir kontinuierlich die strategischen Leitlinien der Berliner Strategie. Im September 2025 stand wieder die Wirkungsorientierung im Mittelpunkt. Für die Arbeit an den Strategien ist sie eine entscheidende Ausrichtung:

Zum einen verstehen wir Wirkungsorientierung als einen Ansatz, die eigene Arbeit zu reflektieren und auf ihre Wirkung hin auszurichten. Zum anderen umfasst sie das kontinuierliche Berichten darüber, was sich schon bewegt. Zentrales Ziel dabei ist es, Themen rund um Chancengleichheit und die erforderlichen Veränderungen auf der Agenda zu halten.

Seit der ersten Lernwerkstatt vor zwei Jahren ist in dieser Hinsicht einiges passiert: Mehr und mehr gelingt es, Stränge zusammenzuführen und weiterzuentwickeln. Uns stehen neue Instrumente zur Verfügung wie etwa das Monitoringtool, das die Geschäftsstelle der Landeskommission zur Prävention von Kinderarmut entwickelt hat. Solche Instrumente helfen uns dabei, gezielt über Erfolge zu berichten – etwa in Antwort auf Anfragen aus dem Abgeordnetenhaus.

In der Werkstatt stellten wir die bezirklichen Aktivitäten und ihre strukturelle Wirkung in den Mittelpunkt. Was verändert sich auf der Ebene der Fachkräfte durch Workshops zu Armutssensibilität oder durch eine ressortübergreifende Planung von Veranstaltungen?  Eine kniffelige Frage ist die nach den konkreten Indikatoren: So lässt sich zum Beispiel die Veränderung der Haltung hin zu mehr Armutssensibilität am besten am konkreten Tun beobachten, wenn tatsächlich anders gehandelt wird.

Anhand der eigenen bezirklichen Praxis wurde reflektiert und auch im Elevator Pitch geübt, die Erkenntnisse auf den Punkt zu bringen und mit Indikatoren zu illustrieren.

Hier floss auch das Bubble Tool unserer Kolleg*innen aus Nordrhein-Westfalen in den kollegialen Austausch an: Mit diesem Werkzeug können wir analysieren, auf welchen Ebenen der Koordination wir uns bisher bewegen. Arbeiten wir eher operativ, taktisch, steuernd oder politisch – und wo wollen wir uns eigentlich bewegen?

Eine ehrliche Erkenntnis: Die steuernde Ebene ist die bislang herausforderndste. Dafür wurde ein schönes Wort geprägt: Hier muss verwaltungssensibel gearbeitet werden. Daran möchten wir weiter anknüpfen, strategisch klug und menschlich verbunden.

Ausgewählte wirkungsvolle Ansätze aus den Bezirken