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Was ist deine liebste Kinderbuchfigur und was magst du an ihr?
Ich habe als Kind lieber die Geschichten von Bibi Blocksberg auf Kassette gehört. Die vielen Abenteuer sowie die blitzschnellen Änderungen der Situationen aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten als Hexe haben mich fasziniert. Ich verbinde damit aber auch die vielen Wege zum Bücherbus bei uns in der Siedlung und der Hoffnung, dass ich wieder eine neue Folge ausleihen kann. Die ausgeliehenen Folgen wurden aufgrund der festgelegten Ausleihfrist so oft gehört, dass ich sie sogar mitsprechen konnte. Wenn ich mich daran zurückerinnere, war das eine sehr schöne und unbeschwerte Zeit als Kind.

Warum hast du die Koordination der Kinderarmutsprävention in Spandau übernommen? Was gefällt dir an dieser Rolle?
Ich habe vorher bereits über 2 Jahre als Koordination im Bereich der kommunalen Gesundheitsförderung als Koordination Gesundheitsförderung und Prävention – Gesund leben und älter werden im Bezirksamt Spandau in der OE QPK gearbeitet. Spandau liegt im Ranking des Gesundheits- und Sozialindex auf dem vorletzten Platz. Demzufolge konnte ich bereits in dieser Tätigkeit erfahren, wie wichtig es ist, geeignete Maßnahmen für die Bürger*innen zu initiieren, um bestenfalls Armut und den damit verbundenen Folgen entgegenzuwirken. Der Grundbaustein für ein gesundes Aufwachsen beginnt bereits bei den werdenden Eltern. Demzufolge wollte ich mich gerne dieser Aufgabe annehmen und meine bisherigen Erfahrungen nutzen um den Bereich der Prävention von Kinder- und Familienarmut weiter zu stärken. Besonders gefällt mir an der Koordinationsstelle, dass sie als strategischer Baustein dient. Wie ist die aktuelle Situation in Spandau? Welche Akteure bespielen diese Adressatengruppe? Welche Maßnahmen gibt es bereits und welche bedarfsorientierten Maßnahmen benötigt es noch?

Was ist deine Vision für den Bezirk? Was soll in 5 Jahren anders sein?
Wir möchten als Bezirk eine Strategie entwickeln, um entsprechende Handlungsziele für die nächsten Jahre zu formulieren und entsprechende Maßnahmen ableiten. Hierbei möchten wir uns gerne erstmal auf die Adressatengruppe der Alleinerziehenden konzentrieren. Ziel dieser Strategie ist es, bereits bei den (werdenden) Eltern anzusetzen, und somit bestenfalls mögliche Armutslagen zu minimieren oder gar zu verhindern. Die Stärkung von bspw. Gesundheits- sowie Sozialkompetenzen der Eltern sowie ein geregelten Tagesablauf u.a. durch eine berufliche Tätigkeit, bilden die Grundlage für ein chancengerechteres sowie gesundes Aufwachsen der Kinder in Spandau.