v. l. n. r.: Dagmar Lettner (MitWirkung), Carola Tauber (Jugendamt Marzahn-Hellersdorf), Brigitte Rappert (Kinderarmutsprävention Steglitz-Zehlendorf), Heike Dilßner-Nweke (Gesundheitsamt Charlottenburg-Wilmersdorf). Foto: Carolyn Kanja

Schritt 1: Die Impact Kom­mu­nen Kon­fe­renz 2026

Eine wirklich tolle Konferenz haben die Kolleg*innen von phineo und ihre Kooperationspartner*innen von Bertelsmann und Re:Form auf die Beine gestellt! Als kleine Berliner Abordnung fanden wir uns am 30. Juni 2026 in den Räumen der Landesvertretung NRW zwischen gleichgesinnten und durchaus einflussreichen Menschen, die engagiert das Thema Wirkungsorientierung in ihre Zusammenhänge tragen.

Auf der Website von phineo finden sich  neben der Konferenz-Dokumentation weitere wertvolle Texte, zum Beispiel das Thesenpapier „Alle spre­chen von Büro­kra­tie­ab­bau – wir spre­chen von Wirkung“.

Und so hat die Konferenz bei uns gewirkt:

  • Wir fühlen uns ermutigt und haben gesehen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, zwischen sehr kleinteiliger Arbeit und dem big picture.
  • Wir sind inspiriert von weiterführenden Ideen und Ansätzen aus den Workshops, vor allem zu den notwendigen Kommunikations- und Aushandlungsprozessen.
  • Unser Horizont hat sich erweitert: Wir denken Wirkungsorientierung noch mehr zusammen mit Demokratie, Digitalisierung, Staatsmodernisierung, mit der Experimentierklausel – als ob Kinderarmutsprävention als Herausforderung nicht ausreichen würde!

An dieser Stelle empfehlen wir noch das Buch „Gute Politik“ von Peter Kurz. Er war lange Jahre Oberbürgermeister von Mannheim, war Teilnehmer der Konferenz und ist ein optimistischer Praktiker!

Wir senden sehr verbundene Grüße und Dank an die Kolleg*innen.

Schritt 2: Lernprozesse bei uns in der Lernwerkstatt „Wirkungsorientierung“

Wir gehen auf diesem Weg weiter, Schritt für Schritt:

Auf der Lernwerkstatt „Wirkungsorientierung“ am 26. August 2026 haben wir – es ist ja eine Werkstatt – konkret am Denkmodell für das Fokusthema „Zugang zu Kita für armutsbetroffene Kinder“ gearbeitet. Neben den inhaltlichen und methodischen Elementen merken wir, dass neue Formen der Zusammenarbeit greifbarer werden. Es hilft nichts: Wir wollen und müssen

  • auf manchmal anstrengenden Wegen zu den passenden Daten gelangen
  • Räume schaffen, wo wir den Blick auf gemeinsame Ziele richten UND die unterschiedlichen Perspektiven übereinanderlegen können
  • eine Gesprächs- und Zusammenarbeitskultur etablieren, die uns hilft, an die eigentlichen „Knackpunkte“ zu kommen.
  • über unsere Arbeit und Wirkung ansteckend berichten.

Das ist viel!

Wichtig ist es, resilient zu bleiben und auf das Machbare zu schauen: Die Turbulenzen durch den Wahlkampf, die Haushaltslage und gesellschaftliche Lage schaffen Unsicherheiten und kosten Kraft. Auch für das Aufladen unserer Batterien sind die Werkstätten ein guter und wichtiger Ort.